Hier erhalten Sie Informationen über die Rettungshundearbeit und unsere Staffel.
Mit dem Kommando „Such und hilf“ schickt der Hundeführer seinen Hund in die Suche nach vermissten Personen. Diese drei Worte beschreiben die Aufgabe, die eine Rettungshundestaffel hat.
Speziell ausgebildete Rettungshunde können in kurzer Zeit große Gebiete nach Vermissten und Verletzten absuchen. Kein technisches Ortungssystem oder auch Wärmebildkameras können bis jetzt die äußerst effektiv arbeitende Hundenase ersetzen. Die Suchleistung, welche ein ausgebildeter Rettungshund mit seiner Nase vollbringen kann, ist manchen technischen Mitteln weit überlegen bzw. ergänzt deren Einsatz optimal.
Bei Tests brauchten acht Hunde im Gelände eine Viertelstunde, um das „Opfer“ zu finden, eine 50 Mann starke Menschenkette dagegen 80 Minuten.
Hunde können menschliche Witterung in der Fläche noch aus ca. 200 m Entfernung aufnehmen.
Rettungshundearbeit ist kein Hundesport. Es geht nicht um Pokale und Punkte, es geht um die Rettung von Menschenleben.
Unsere Hundestaffel hat den Auftrag, vermisste Personen in unwegsamen Geländen zu suchen.
Einsatz von Rettungshunden
Geprüfte Rettungshundeteams kommen bei vielen Gelegenheiten zum Einsatz.
Sie suchen im Wald oder Gelände nach vermissten Personen. z.B.:
• spielende Kinder, die sich verlaufen haben
• Unfallopfer, die sich im Schock von der Unfallstelle entfernen
• im Wald liegen
• suizidgefährdete Personen
• behinderte Menschen, die nicht mehr nach Hause finden
• ältere Menschen, die vom Spaziergang nicht heim kehren
• abgängige Patienten von Krankenhäusern, Kur- oder Seniorenheimen
Auch bei Naturkatastrophen, Explosions- und Eisenbahnunfällen, können unsere Rettungshunde zur schnellen Ortung vermisster oder verschütteter Personen eingesetzt werden.